Die steilsten Weinberge und eine der schönsten Uferpromenaden am Mittelrhein, die ältesten erhaltenen römischen Kastellmauern nördlich der Alpen und Geburtsort eines Stuhldesigners von Weltruhm - wer in Boppard zu Gast ist, kann sich auf abwechslungsreiche Tage freuen. Und auf eine wunderschöne Umgebung.
Boppard ist schon immer ein Besuchermagnet, was nicht zuletzt an der mondän angehauchten Uferpromenade liegt, die zum entspannten Flanieren geradezu einlädt. Ein Bummel, der schnell zum Spaziergang durch die Geschichte wird. Direkt am Rheinufer geht es an der noch immer trutzig wirkenden Zoll- und Zwingburg der Trierer Kurfürsten vorbei, die von hier aus Boppard und den gesamten Mittelrhein beherrschten. Heute befindet sich hier unter anderem das Thonet-Museum, wo die weltberühmten Kaffeehaus-Stühle des Bopparder Michael Thonet ihre zeitlose Eleganz beweisen.
Deutliche Spuren hinterlassen hat auch die Römerzeit in Boppard. Am Rande der Altstadt ragen die Mauern des 360 n.Chr. errichteten Kastells Bodobrica noch bis zu 9 Meter in die Höhe. 28 Rundtürme sicherten das römische Kastell einst vor den anrückenden Alemannen und Franken, die Reste davon sind heute im Archäologischen Park von Boppard zu besichtigen.
Den passenden Abschluss findet ein Stadtrundgang in der Weinstadt Boppard natürlich in einer der zahlreichen Straußwirtschaften. Dort, wo man die Bopparder in gemütlicher Runde trifft, muss man auf der Weinkarte nicht lange suchen, um die besten Schoppen am Mittelrhein zu finden. Denn in unmittelbarer Nähe liegt die beste Lage des Weinanbaugebietes. In sonniger Südlage erstreckt sie sich sichelförmig entlang der großen Rheinschleife. Die Rede ist vom Bopparder Hamm. Auf 75 ha Rebfläche wächst hier überwiegend die Königin der Reben, der Riesling. Nach Herzenslust kosten kann man die Bopparder Weine im April direkt vor Ort, wenn die Winzer zum „Mittelrheinischen Weinfrühling” einladen. Ein Spaziergang durch den Bopparder Hamm lohnt sich aber auch zu jeder anderen Jahreszeit. Neben der grandiosen Aussicht sind vor allem die Neigungswinkel der Steillagen beeindruckend, die „Nicht-Winzern” schnell Schwindelgefühle bereiten – dafür aber den anschließenden Schoppen umso besser schmecken lassen.
Wer seinen Spaziergang ausdehnt, gelangt vom Bopparder Hamm über ein hervorragend ausgebautes Wanderwegenetz zum Vierseenblick und Gedeonseck, einem Ausflugslokal, von wo sich ein fantastischer Blick auf die große Rheinschleife bietet. Zurück nach Boppard geht es dann gemütlich mit einer kleinen Seilbahn.
Eine weitere, nicht alltägliche Transportmöglichkeit wartet am Bopparder Hauptbahnhof: Die unter Denkmalschutz stehende Hunsrückbahn. Durch fünf Tunnel und über zwei Viadukte fährt sie von Boppard bis nach Emmelshausen und überwindet auf ihrer kurzen Fahrt 350 Höhenmeter.
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Jeder soll den Rhein schnell, gut, kostenlos und jederzeit queren können.
Mit einem konsequenten Ausbau der bestehenden Fährverbindungen lässt sich eine dezentrale Rheinquerung so umsetzen, dass jeder zwischen Mainz und Koblenz etwas davon hat.
Denn wenn man eine Brücke für den Nutzer kostenlos haben will, kann man das Geld auch in die Fähren investieren und diese kostenlos für Anwohner anbieten und mindestens eine Fähre 24h/Tag fahren lassen.
Massnahmen sind sofort umsetzbar. Jeder Bürger hat einen unmittelbaren Nutzen. Man kann bedarfsgerechte Angebote machen. Die Fähren als Kulturgut des Mittelrheins bleiben erhalten. ... ... ...
Ab dem 1. September wird das Übersetzen zwischen St. Goarshausen und St. Goar deutlich teurer. Die Fähre Loreley GmbH & Co. KG begründet ihren Schritt mit einer existentiellen Bedrohung des Fährbetriebes durch die Brücke in Wellmich-Fellen.
Die Finanzierung für den Fährbetrieb werde auf einen deutlichen kürzeren Zeitraum als vorgesehen reduziert. Auf einem Handzettel, den die Fahrgäste in die Hand gedrückt bekommen, heißt es hierzu weiter: „Bis zum Bau der Brücke versuchen wir, Betriebszeiteinschränkungen zu vermeiden. Dennoch zwingt uns die Brückenplanung der Landesregierung neben internen Einsparungen bedauerlicherweise auch zur Tariferhöhung."
Die Preissteigerung macht bei Fußgängern 15,38 Prozent aus, die Wochenkarte erhöht sich um 28.57 Prozent und bei der Pkw-Wochenkarte werden 20 Prozent mehr fällig.
Quelle: Rhein-Zeitung
| Interpretiert von der 15-jährigen Nachwuchssängerin Jasmin Hillgruber aus Lübeck. |
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| Quelle: Foto Loreleyfelsen Felix König | © 2006 go_on Software GmbH |
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