Blücher stand und steht auch heute noch für ein hohes Maß an persönlicher Tapferkeit.
Seine Soldaten nannten ihn Väterchen oder Vater Blücher, weil er ein fürsorglicher Truppenführer war. Einen solchen Beiname bekommt man nicht geschenkt, man muss ihn sich hart verdienen, was für Blücher selbstverständlich war - dafür gab es keinen Befehl.
Er sorgte vorbildlich für seine Soldaten wann immer es möglich war. Vor allem für pünktlichen Sold, für ordentliche Bekleidung, sprich Uniformen, für Unterkünfte, für gute Pferde usw. Er, der selbst keinen hohen schulischen Bildungsgrad besaß, wollte sogar eine Schule für die Kinder der Soldaten einrichten lassen.
Blücher war der erste oder einer der ersten Offiziere, die die brutalen Prügelstrafen für die Soldaten abschafften - und zwar lange bevor dies im Zuge der Heeresreform offiziell geschah.
Europäische Geschichte hat Blücher in Kaub geschrieben. Hier überquerte er im Winter 1813/1814 mit seinen Truppen die Rheingrenze und leitete so den Niedergang Napoleons ein.
Diese Tatsache zeichnet Kaub als eine der touristischen Attraktionen im Welterbe Oberes Mittelrheintal aus.
Eine Geschichte der Rheinquerung Blüchers finden Sie in der Chronik von St. Goarshausen.
Die Stadt Kaub hält die Erinnerung an den alten Haudegen Blücher mit sehr umfangreichen, teilweise einzigartigen Sammlungen wach.
Keine 200 Meter vom Denkmal entfernt in der Kauber Metzgergasse 6 hat das Blücher Kulturmuseum seinen Sitz, das die Person Blücher und die Zeit Blüchers für die Besucher lebendig werden lässt.
Fotos mit freundlicher Unterstützung der Stadt Kaub
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Dirk Melzer, Landschaftarchitekt
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| Interpretiert von der 15-jährigen Nachwuchssängerin Jasmin Hillgruber aus Lübeck. |
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| Quelle: Foto Loreleyfelsen Felix König | © 2006 - 2011 go_on Software GmbH |
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