Der Rhein ist seit mehr als 2000 Jahren eine zentrale europäische Wasserstraße. Er verbindet das südliche Europa mit den Regionen der Nord- und Ostsee. Für den Ausbau von Wirtschafts- und Handelsbeziehungen war der Rhein ebenso nützlich wie für militärische Truppenbewegungen. Die Städte am Rhein beteiligten sich immer am Handel und Transport und haben damit beachtlichen Wohlstand erreicht.
Der Rhein hat eine Gesamtlänge von 1324 km davon sind 883 km von der Großschifffahrt nutzbar. Das Quellgebiet des größten und verkehrsreichsten Stromes Deutschlands liegt im Übergangsbereich von den West- zu den Ostalpen. Er durchfließt das nördliche Alpenvorland, den Oberrheingraben, die Mittelgebirgsschwelle und das Niederrheinische Tiefland. Der Rhein mündet in die Nordsee.
Der Rhein wird in die Abschnitte Quellflüsse, Alpenrhein, Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Mittelrhein, Niederrhein und Rhein-Maas-Delta unterteilt.
Als Mittelrhein wird der Abschnitt zwischen Rüdesheim und Bonn bezeichnet, während man den Teilabschnitt von Rüdesheim bis Koblenz als Oberen Mittelrhein bezeichnet.
Im Jahr 2002 hat die UNESCO das Obere Mittelrheintal stellvertretend für den ganzen Rhein zum Welterbe ernannt. Vorrangiges Kriterium für die Welterbezugehörigkeit war die Bedeutung des Rheintals als historische Wasserstraße.
Die wichtigsten linksrheinischen Städte am Mittelrhein sind Bingen, Bacharach, Oberwesel, St. Goar, Boppard, Rhens, Koblenz, Andernach, Bad Breisig, Sinzig, Remagen und Bonn. Die wichtigsten rechtsrheinischen Städte am Mittelrhein sind Rüdesheim, Assmannshausen, Lorch, Kaub, Loreleystadt St. Goarshausen, Braubach, Lahnstein, Vallendar, Bendorf, Neuwied, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Bad Honnef und Königswinter.
Die Nahe mündet von der linken Rheinseite bei Bingen in den Mittelhein, dann folgt rechtsrheinisch in Lahnstein die Lahn und in Koblenz linksrheinisch am Deutschen Eck die Mosel. Die Wied mündet bei Neuwied rechtsrheinisch in den Mittelrhein und die Aar linksrheinisch bei Remagen. In Bonn mündet schließlich die Sieg rechtsrheinisch in den Mittelrhein.
Der Mittelrhein und hier insbesondere das Obere Mittelrheintal besticht durch seine Burgendichte. Die Burgen und Schlösser des Oberen Mittelrheintals finden Sie unter Burgen und Schlösser am Rhein. Die Burgen des restlichen Abschnitts sind linksrheinsch die Feste Kaiser Franz, die Stadtburg Andernach, die Burg Namedy, das Schloss Brohleck, die Burg Rheineck, das Sinziger Schloss, das Schloss Marienfels, die Burg Rolandseck, die Godesburg, das Poppelsdorfer Schloss und das Kurfürstliche Schloss in Bonn. Auf der rechten Rheinseite befinden sich das Schloss Sayn, die Burg Sayn, das Schloss Engers, das Schloss Neuwied, die Burg Altwied, die Marienburg, die Burg Hammerstein, das Schloss Arenfels, die Burg Dattenberg, die Burg Linz, die Burg Ockenfels, die Burg Vilzelt, die Löwenburg, die Wolkenburg, die Burg Drachenfels, das Schloss Drachenburg und die Burg Lede.
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Rheinlieder zum . . .
Schwimmen im Rhein
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Baden und Schwimmen an heißen Sommertagen machen Spaß und sind auch nicht überall im Rhein - Tal der Loreley - verboten. Doch das Schwimmen im Rhein ist gefährlich und deshalb an bestimmten Stellen verboten! Zwischen Bacharach und Kaub ist das Schwimmen auf zweieinhalb Kilometern über die gesamte Flussbreite verboten. Das Gleiche gilt zwischen dem Tauber Werth, Ortsausgang Oberwesel rheinabwärts bis Mitte Campingplatz Loreleyblick und im Loreleyhafen. Unabhängig vom Streckenabschnitt ist das Baden und Schwimmen 100m oberhalb und 50m unterhalb von Hafeneinfahrten, Schiffslandestellen, Schiffsliegestellen und Fähranlagen verboten. Darüber hinaus darf nicht näher als 300m vor und näher als 50m an vorbeifahrende Schiffe herangeschwommen werden, sich an fahrenden oder stillliegenden Schiffen oder stillliegenden Anlagen und an ihren Festmachevorrichtungen angehängt werden. Es dürfen auch keine Schifffahrtszeichen angeschwommen werden. In den anderen Bereichen sollten sich Badende und Schwimmende so verhalten, dass in Fahrt befindliche Schiffe nicht beeinträchtigt werden. |
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Die BUND Studie 2009 - Wärmelast Rhein kommt zum Ergebnis, dass der Rhein zu warm ist. Ohne die Belastung von Abwärme und die Einleitung von Kühlwasser müsste die Rheintemperatur zwischen 0 und 25 Grad liegen, da das Einzugsgebiet des Rheins im gemäßigten Klima liegt. Tatsächlich werden im Rhein aber Temperaturen von 28 Grad und mehr gemessen. Welche Rolle der Klimawandel dabei spielt ist schwer zu sagen, da die Einleitung von Kühlwasser, Kläranlagen in großen Städten, Staustufen und der Ausbau von Wasserspeichern einen großen Einfluss auf die Wassertemperatur haben. Auf Grund von Messungen in den Niederlanden am Pegel Lobith, die seit 1900 durchgeführt werden, ist festzustellen, dass die Wassertemperatur im Rhein um 3 Grad angestiegen ist. Es wird angenommen, dass 2 Grad auf die Kühlwassereinleitung und 1 Grad auf die Klimaveränderung zurückzuführen sind. In den vergangenen Jahren haben die Tage an denen die Rheintemperatur 23 Grad und 25 Grad überstiegen haben deutlich zugenommen. Welche Auswirkungen dies hat, welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden und welche Forderungen sich daraus ergeben lesen Sie bitte in der Studie des BUND 2009 Wärmelast Rhein » |
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