Die Loreley (Lorelei) ist ein ca. 132 Meter hoher Schieferfelsen im Welterbe Oberes Mittelrheintal bei St.Goarshausen. Der Blick vom Aussichtspunkt auf die Städte St.Goarshausen mit Burg Katz und auf die Schwesterstadt St.Goar mit Burg Rheinfels ist zutiefst beeindruckend für alle Loreley (Lorelei) Touristen.
An der Loreley (Lorelei) ist der Rhein bis zu 25m tief und nur 113m breit. Weil diese Stelle so eng und tief ist, zählt sie noch heute zu den gefährlichsten im Welterbe Oberes Mittelrheintal. Wie gegenüber der Loreley (Lorelei) werden den Rhein Schiffen auf dem gesamten Streckenabschnitt Oberwesel bis St.Goarshausen entgegenkommende Schiffe durch Lichtsignale, die sogenannte Wahrschau, angezeigt.
Aus der Zeit als das Loreleyplateau noch auf Höhe des Rheins lag (vor 600.000 Jahren) gibt es erste Siedlungsspuren. Ein bekannter Ort war die Loreley (Lorelei) bereits im Mittelalter weil sie neben dem Binger Loch die gefährlichste Stelle im Rhein war und es hier zu vielen Tragödien für Schiffer und ihre hölzernen Nachen kam. In St. Goar, der Loreley (Lorelei) gegenüber liegend, ließ sich der heilige Goar nieder, um Schiffsbrüchige zu retten und zu pflegen.
1801 erscheint in einer romantischen Ballade des Dichters Clemens Brentano der Name Loreley (Lorelei). In dieser Ballade ist sie eine Schönheit aus dem Ort Bacharach, die sich von ihrem Liebsten betrogen das Leben nehmen will. Doch der Bischof, fasziniert von ihrer Schönheit und Anmut, schickt sie ins Kloster. Auf der Reise dorthin macht sie an dem Felsen halt, um nochmals zum Schloss ihres Geliebten zurück zu blicken. Als sie meint ihn davon fahren zu sehen stürzt sie sich verzweifelt in die Fluten. Im Rhein Märchen hat Brentano das Thema abgewandelt, so erscheint 1810 die Loreley (Lorelei) als unglückliche Frau Lurley, die auf einem Felsen sitzend ihr langes blondes Haar kämmt und die Schiffer ins Verderben stürzt.
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Ab dem 1. September wird das Übersetzen zwischen St. Goarshausen und St. Goar deutlich teurer. Die Fähre Loreley GmbH & Co. KG begründet ihren Schritt mit einer existentiellen Bedrohung des Fährbetriebes durch die Brücke in Wellmich-Fellen.
Die Finanzierung für den Fährbetrieb werde auf einen deutlichen kürzeren Zeitraum als vorgesehen reduziert. Auf einem Handzettel, den die Fahrgäste in die Hand gedrückt bekommen, heißt es hierzu weiter: „Bis zum Bau der Brücke versuchen wir, Betriebszeiteinschränkungen zu vermeiden. Dennoch zwingt uns die Brückenplanung der Landesregierung neben internen Einsparungen bedauerlicherweise auch zur Tariferhöhung."
Die Preissteigerung macht bei Fußgängern 15,38 Prozent aus, die Wochenkarte erhöht sich um 28.57 Prozent und bei der Pkw-Wochenkarte werden 20 Prozent mehr fällig.
Quelle: Rhein-Zeitung
Jeder soll den Rhein schnell, gut, kostenlos und jederzeit queren können.
Mit einem konsequenten Ausbau der bestehenden Fährverbindungen lässt sich eine dezentrale Rheinquerung so umsetzen, dass jeder zwischen Mainz und Koblenz etwas davon hat.
Denn wenn man eine Brücke für den Nutzer kostenlos haben will, kann man das Geld auch in die Fähren investieren und diese kostenlos für Anwohner anbieten und mindestens eine Fähre 24h/Tag fahren lassen.
Massnahmen sind sofort umsetzbar. Jeder Bürger hat einen unmittelbaren Nutzen. Man kann bedarfsgerechte Angebote machen. Die Fähren als Kulturgut des Mittelrheins bleiben erhalten. ... ... ...
| Interpretiert von der 15-jährigen Nachwuchssängerin Jasmin Hillgruber aus Lübeck. |
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| Quelle: Foto Loreleyfelsen Felix König | © 2006 go_on Software GmbH |
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